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Die nächste Liberty Rising-Revolution

Als Liberty Rising vor 6 Jahren gegründet wurde, leiteten wir gleich zwei Revolutionen ein: Wir waren die erste konsequent freiheitliche und parteiunabhängige Jugendorganisation in Deutschland seit Jahrzehnten – und wir brachten erstmals die Idee des Kampfes um den kulturell-moralischen Raum systematisch in die freiheitliche Szene ein.

Viele verlachten uns. Doch sind wir bis heute die einzige stabile, parteiunabhängige Jugendorganisation im freiheitlichen Spektrum. Und Liberale wie Libertäre – selbst jene, die uns aufs Blut bekämpfen – haben viele unsere Ideen und Konzepte übernommen.

Vor rund 3 Jahren revolutionierten wir die freiheitliche Szene erneut: Wir rückten noch stärker den Objektivismus – die rationale, individualistische und pro-kapitalistische Lebensphilosophie Ayn Rands in den Fokus, da nur sie eine wirkliche an die moralische Wurzel gehende Wende zur Freiheit ermöglicht. Vielen, die uns als diffus-libertärer Dienstleister betrachteten, gefiel das nicht. Und zudem sei ja für eine so andere Philosophie eh kaum jemand zu begeistern.

Aber heute sind wir die größte objektivistische Organisation in Westeuropa und die – nach allen uns bekannten Metriken – finanziell effizienteste weltweit. Auf TikTok werfen uns sogar schon die ersten vor, keine „richtigen“ Objektivisten zu sein. Auch eine amüstante Würdigung unserer Arbeit.

Nun ist es an der Zeit für die nächste Liberty Rising-Revolution. Eine Revolution, die seit über drei Jahren mal mehr, mal weniger im Hintergrund vorbereitet wird: Ein Seminarhaus & Communityzentrum! Und wie immer, dass erste freiheitliche, pro-kapitalistische in Deutschland.

Doch warum ausgerechnet ein so großes Projekt und ein so schwieriges? Das hat mehrere Gründe:

  • Sie senkt den Aufwand je Veranstaltung, damit können mehr Veranstaltungen im Jahr angeboten werden und unsere Arbeitszeit ist besser genutzt.
  • Auch in der Außenwahrnehmung wirkt natürlich eine „Zentrale“ viel, viel besser. Das eigene Angebot wird ernster genommen und man hat auch zu Werbezwecken etwas Materielles zum Vorzeigen.
  • Eine eigenes Seminarhaus bedeutet auch, dass wir den Ort ganz nach unseren Idealen eines produktiven-heroischen Ortes gestalten könnten. Das würde unsere Events besser, dass Teilnehmererlebnis intensiver machen.
  • Wir könnten mehr experimentielle Veranstaltungen anbieten. Sobald die Immobilie einmal da ist, kann man sie auslasten wie man will. Das Risiko, dass hohe Mietkosten ein Event zum Geldgrab machen ist Geschichte – ja im Gegenteil: Je besser ausgelastet die Immobilie ist, desto besser auch die finanzielle Lage.
  • Zahlreiche Nutzungen werden erst durch freie Räume möglich. Mitglieder und Freunde unserer Arbeit könnten selbst Seminare anbieten, ein YouTube-Studio für bessere Videoqualität wäre denkbar und vieles mehr.

Demgegenüber steht natürlich ein einziger, dafür aber gewichtiger Kontrapunkt: Eine Immobilie, die größere Seminare, Übernachtungen etc. ermöglicht kostet viel Geld. Gerade in Deutschland, wie wir über die Jahre lernen mussten. Egal ob Beherbergungstättenverordnung, Versammlungsstättenverordnung, Denkmalschutz, Flächennutzungsplanung, Bebauungspläne und Gebäudeenergiegesetz – es gibt keinen Mangel an staatlichen Kostentreibern.

Das Ergebnis ist ein Objekt, das weit, weit über die Möglichkeiten des Fördervereins geht – ungeachtet unserer großzügigen und comitteten Fördermitglieder. Da wir auch selbst in dem Objekt gerne leben würden, war daher sehr frühzeitig klar, dass das Objekt selbst sich im Privatbesitz der Vereinsgründer befinden würde – die auch privat dafür zahlen werden, es jedoch für Vereinszwecke zur Verfügung stellen.

Trotzdem wäre das Objekt natürlich für unsere gesamte Arbeit ein Gamechanger sondergleichen. Leicht ließen sich bspw. die jährlichen Präsenzevents verdoppeln (und wir wir in unseren Jahresberichten stets betont haben – persönlicher Kontakt ist für das Überzeugen junger Menschen am effektivsten).

Mehr aber noch: Es entstehen ganz neue Nutzungskonzepte für eine erfolgreiche weltanschauliche Arbeit für Freiheit, Produktivität und Rationalität. So haben wir bspw. auf dem letzten KIMCHI eine Umfrage zur Marktforschung durchgeführt: Das Thema – ein Clubhaus, also ein Angebot, bei dem das Objekt gegen eine feste monatliche Gebühr allen Mitgliedern offen steht – bspw. für Urlaube, aber auch für Veranstaltungswochen.

So haben wir bspw. zahlreiche, engagierte Studenten in unseren Reihen – die oft auf der Suche nach der idealen und antreibenden Arbeitsumgebung für den perfekten Workflow sind. Für Sie können wir hier leicht Hausarbeitswochenenden zu den Semesterferien anbieten, sodass sie – einander motivierend – im hellen Co-Workingbereich besonders effizient ihre Uniarbeiten abgearbeitet kriegen.

Zudem könnten auch Lokalgruppen die Immobilie gut für ihr Teambuilding verwenden – umso mehr, als viele der von uns besichtigten Orte nicht nur für den Fernverkehr hervorragend angebunden sind, sondern auch zahlreiche Sportoptionen bieten.

Auch längerfristige Seminarangebote mit lockerem Programm wären denkbar. Bspw. Wochenseminare die der Introspektion dienen und nur mit gelgentlichen Vorträgen oder Gesprächsrunden begleitet werden – ein Angebot, grob vergleichbar mit den Klosterretreats die aktuell sehr gefragt sind. und zugleich ein Angebot, dass bei externer Miete fast unbezahlbar für unsere jüngeren, noch nicht berufstätigen Community-Mitglieder wäre.

Dies alles nur als ein kleiner Eindruck, welche Perspektiven sich hier nach und nach eröffnen.

Bisher haben wir über die letzten drei Jahre rund 900 Immobilien gesichtet und etwa zwei duzend kurz und etwa 10 genauer besichtigt. Durch zahllose Gespräche, etwa mit erfahrenen Immobilienentwicklern, Bauschadensachverständigen und dem Denkmalschutz und endlose Recherchen haben wir dabei inzwischen ein sehr gutes Gefühl für Kosten und Möglichkeiten entwickelt.

Daher wird unsere Suche inzwischen auch konkreter und konkreter. Aktuell haben wir unseren Blick auf ein (sehr) großes Objekt mit guter Erreichbarkeit geworfen. Wenn sich alles gut entwickelt, hoffen wir in etwa drei Monaten mehr verraten zu können. Bis dahin müssen wir allerdings noch ein bisschen um Eure Geduld bitten.

Daher: STAY TUNED…