Stahlfabrik statt Ökotick




Wenn die grüne Welt gut sein soll…

„Hat es noch Sinn Kinder zu kriegen, wenn die Welt untergeht?“ diskutiert die Klasse. Dann raus auf die Straße, Schilder, Gesicht zeigen. Lob der Lehrerin – sie wählt schon seit 15 Jahren grün. „Ich versuche viel weniger Fleisch zu essen.“ rechtfertigt sich einer schnell in der Mensa; böse Blicke auf seinem Schnitzel. Kann man Fleisch nicht auch einfach verbieten?

Im Fernsehen immer neuen Dokus: Das Ende ist nah. Der beständige Appell, jeder muss irgendwas tun. Vor allem der Staat: Mehr Steuern am besten. Im Supermarkt stapeln sich die BIO-Produkte – dass die eine schlechtere Klimabilanz haben als nicht-BIO – egal. Hauptsache Haltung zeigen. Ist ja ein grünes Siegel drauf.

Aktivisten besetzen Bäume und Kohlebagger. Wie würden wir es finden, wenn jemand einfach so unseren Vorgarten besetzt? Egal. Weltrettung kann nicht kriminell sein. Und in der Werbung sagt ja auch der stoppelige IKEA-Mann: Jetzt müssen wir alle etwas tun – und bietet uns Möbel aus Ökopresspappe an.

Es scheint als hätte ein neuer Kult Deutschland ergriffen. Eine Art grüner Weltuntergangskult. Klimapanik, Veganismus, Nachhaltigkeit, BIO, keine Chemie, alles verkommt zu einer diffusen Suppe. Und jeder ist beständig zum Glaubensbekenntnis aufgefordert: Bist du für die grüne Wende, oder ein böser Mensch?



Im Namen von Umweltschützern überall auf der Welt möchte ich mich förmlich für die Klimaangst entschuldigen, die wir in den vergangenen 30 Jahren erzeugt haben. Der Klimawandel findet statt. Nur, er ist nicht das Ende der Welt. Es mag seltsam erscheinen, dass ausgerechnet ich dies sage. Schließlich bin ich seit 20 Jahren Klimaaktivist.

Michael Shellenberger

…Dann sind wir lieber böse

Und wir von Liberty Rising sind bereit uns zu bekennen: Wenn Verbote, blinde Panik und heuchlerischer Wanne-be-Aktivismus gut sind, dann sind wir lieber böse. Und kämpfen für all die bösen Dinge: Für Individualismus, Meinungsverschiedenheit und freie Konsumentscheidung. Für Industrie und Massenproduktion. Für Plastik und für die Freiheit des Individualverkehrs.

99% der Klimaforscher sind sich einig dass es eine menschengemachte Klimaveränderung gibt. Aber keines ihrer Modelle sagt einen Weltuntergang voraus. Die schlimmste Prognose des IPCC geht bis 2100 von einer Temperaturerhöhung von etwa 5 Grad aus, die beste von 2 Grad. Also nur 0,5 Grad wärmer als das, was wir bei voller Ökogesellschaft erreichen würden.

Man sagt uns Klimahysterie wäre alternativlos. Was wenn wir Motorroller, Autos, Fernreisen, Kurzflüge, Fleisch, Luftballons, Frischhaltefolie, Strohhalme, Osterfeuer, Onlinehandel, Heizpilze, Gummireifen, Erdbeeren im Winter und Mandarinen im Sommer, Feuerwerk, Erdgas, Kohle und Streaming verboten haben und damit gerade einmal 0,5 Grad Erwärmung verhindert haben?

Wir stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Eine unfreie Gesellschaft der ständigen Schuld und der endlosen Verbote, die den Menschen als bösartigen Parasiten betrachtet. Oder: Eine freien Gesellschaft, der Selbstbestimmung, die mit dem Klimawandel lebt, an den Menschen als schöpferisches Wesen glaubt. Als Wesen das fähig ist einmal mehr, durch neue Deiche, neues Saatgut, neues Bauen, die Welt nach seinen Bedürfnissen zu gestalten.



Was nun zu tun ist

Millionen Menschen leben mittlerweile in irrationaler Klimaangst. Nur durch Aufklärung können wir ihnen helfen. Nur wenn wir mutig widersprechen – allen bösen Blicken zum Trotz.

Bist du selbst noch nicht überzeugt, oder willst du dir bessere Argumente anlesen? Dann lade Dir hier unseren Reader mit starken Argumenten herunter: